Für Familie Schüssler gehören Küchen schon immer in den Mittelpunkt. Nicht nur hauptberuflich auch im Alltäglichen ist für uns die Küche längst mehr als nur der Ort, an dem das Essen gekocht wird. Wer heute eine neue Küche plant, denkt nicht nur an Geräte und Stauraum. Es geht darum, einen Raum zu schaffen, in dem sich der Alltag der Familie abspielt – lebendig, manchmal chaotisch, oft gemütlich. Wir beobachten in Hollenstedt und in der Nähe von Hamburg, wie sich Küchen vom funktionalen Arbeitsbereich in das Herzstück des Familienlebens verwandeln. Grund genug, sich zu fragen:
Wie wird die Küche zum Treffpunkt für die ganze Familie?
Viele möchten keine abgeschlossene Küche mehr, sondern offene Wohnküchen, die sich nahtlos in den Wohnbereich einfügen. Kein Wunder: Wer will schon beim Kochen allein sein, wenn im Wohnzimmer das Leben tobt? Ein durchdachter Grundriss schafft freie Sichtachsen, Bewegungsfreiheit und Platz für Unterhaltung. Dabei muss nicht jede Küche riesig sein – auch in kleineren Räumen lässt sich mit kluger Planung ein kommunikativer Mittelpunkt schaffen.



Besonders beliebt ist der Küchenblock mit Sitzgelegenheit oder die klassische Kücheninsel. Hier kann man schnippeln, während die Kinder Hausaufgaben machen oder Gäste am Glas Wein nippen. Der Austausch passiert ganz automatisch. Wer noch ein bisschen Gemütlichkeit dazugeben möchte, setzt auf warme Materialien, offene Regale mit Lieblingsgeschirr und stimmungsvolle Beleuchtung.
Welche Rolle spielt die Küche im heutigen Familienalltag?
Früher diente die Küche oft nur einem Zweck: Essen zubereiten. Heute sieht das anders aus. Zwischen Frühstück und Abendessen wird hier gebastelt, gespielt, diskutiert, gegessen und auch mal gestritten – alles in einem Raum. Die Küche ist zum multifunktionalen Zentrum geworden. Sie vereint praktische Anforderungen mit emotionalem Mehrwert.
Das fängt bei der ergonomischen Planung an. Große und kleine Familienmitglieder sollen sich hier wohlfühlen. Arbeitsflächen in passender Höhe, genug Bewegungsraum und sichere Ecken vermeiden Frust und Verletzungen. Wer gerne gemeinsam kocht, braucht Platz für mehrere Personen – besser zwei Spülen als nur eine, getrennte Arbeitszonen und reichlich Stauraum. Eine gut geplante Küche unterstützt den Rhythmus des Alltags, statt ihn auszubremsen.
Wie hilft eine durchdachte Küchenplanung dabei, mehr Zeit miteinander zu verbringen?
Wenn morgens mal wieder alle zeitgleich aus dem Haus müssen, wird jeder Quadratmeter kostbar. Wer dabei nicht über die Kaffeemaschine steigen möchte, setzt auf eine klare Raumaufteilung. Ein Frühstücksbereich am Tresen, ein integrierter Apothekerschrank für Snacks oder eine Sitzbank mit Stauraum für Schulranzen – kleine Details können große Wirkung haben.
Auch technische Helfer sorgen für Entspannung. Ein Geschirrspüler mit leiser Betriebsart läuft problemlos neben den Hausaufgaben der Kinder. Induktionskochfelder heizen schnell und sicher, Backöfen mit Timer erinnern uns daran, dass das Essen fertig ist, bevor es verbrennt. Wer clever plant, gewinnt nicht nur Stauraum – sondern auch wertvolle gemeinsame Zeit.
Welche Materialien und Farben schaffen eine einladende Atmosphäre?
Die Wirkung eines Raums entsteht nicht allein durch seine Form. Farbgebung, Materialien und Licht haben direkten Einfluss auf das Wohlfühlen. In modernen Familienküchen dominieren warme Holzdekore, weiche Beigetöne, sanftes Grau oder Oliv – Töne mit natürlicher Wirkung. Sie verbinden Funktion mit Geborgenheit.
Grifflose Fronten und matte Oberflächen wirken aufgeräumt, ohne steril zu sein. Wir erleben oft, dass der Mut zu persönlichen Akzenten viel Charme hineinbringt: Grüne Fliesen als Rückwand, ein antiker Hocker oder die handgetöpferte Müslischale aus dem Urlaub. Diese Mischung aus modern und individuell erzählt Geschichten und regt das Miteinander an.
Welche Unterschiede bestehen zwischen einer Familienküche und einer Designküche?
Geradlinige Designküchen sehen im Katalog großartig aus – doch wer Kinder hat, weiß: Hochglanzfronten und empfindliche Marmorplatten sind keine Freunde von Kakao-Fingern und schnellen Bewegungen. Familienküchen müssen robust sein. Hier darf gelebt werden, auch mal mit einem kleckernden Joghurtbecher.



Das heißt nicht, dass Ästhetik hintenüberfällt. Im Gegenteil: Eine kluge Balance aus Funktion und Stil schafft Küchen mit Charakter. Statt Hochglanz lieber matte Fronten, statt Massivholz lieber eine pflegeleichte Holzoptik. Es geht um praktikable Schönheit – Küchen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch verzeihen, wenn beim Plätzchenbacken Mehl durch die Luft fliegt.
Wie lässt sich die Küche an verschiedene Lebensphasen anpassen?
Einmal eingebaut, bleibt die Küche meist viele Jahre. Deshalb lohnt sich vorausschauendes Denken. Flexible Module ermöglichen es, den Raum an wechselnde Bedürfnisse anzupassen. Kinderstühle heute – zusätzliche Arbeitsplatte morgen. Oder statt riesigem Esstisch irgendwann eine Leseecke für müde Abende mit Tee.
Besser nicht alles auf eine Karte setzen: Wer sich für modulare Systeme entscheidet, holt langfristig mehr heraus. Auch Anschlüsse für später geplante Geräte oder ausreichend Stromquellen sollten bei der Planung berücksichtigt werden. Unsere Erfahrung zeigt, dass mitdenkende Küchen viel entspannter altern.
Worauf kommt es beim Küchenkauf im Raum Hamburg besonders an?
Wer in Hamburg oder Hollenstedt eine neue Küche sucht, hat es mit speziellen Grundrissen zu tun. Altbauwohnungen mit hohen Decken und schmalen Räumen, Neubauten mit viel Licht, Vorstadthäuser mit Anbaucharme. Jede Küche braucht individuelle Planung. Pauschallösungen führen selten zum Ziel.
Genau hier setzen wir an. Als Küchenstudio aus Hollenstedt planen wir nicht nur Küchen – wir hören zu, wir denken mit, wir passen an. Was soll die Küche können? Wie lebt die Familie? Welche Idee macht sie einzigartig? Zwischen Langenbek, Buxtehude und dem Hamburger Speckgürtel kennen wir die Wünsche der Kundinnen und Kunden. Und verwandeln sie Stück für Stück in echte Lieblingsräume.
